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Welche E-Commerce-Buchhaltungssoftware Steuerberater empfehlen

Aktualisiert am

Steuerberater empfehlen ihren E-Commerce-Mandanten Software nach einem einfachen Kriterium: Was kommt in der Kanzlei an? Empfohlen wird, was geprüfte Buchungsstapel im DATEV-Format liefert, jede Buchung bis zum Beleg nachvollziehbar macht und die Umsatzsteuer inklusive OSS korrekt trennt. Ab relevantem Bestellvolumen führt das weg von allgemeiner Buchhaltungssoftware und hin zu spezialisierten Tools, die Bestellungen, Zahlungen und Gebühren vor dem DATEV-Export abstimmen.

Dieser Artikel zeigt, woran Kanzleien eine Empfehlung festmachen, welche drei Software-Kategorien es gibt und welche Fragen dein Steuerberater stellen wird, bevor er ein Tool freigibt.

Woran Steuerberater eine Software messen

Die Kanzlei sieht dein Geschäft durch die Buchhaltung: nicht Bestellungen und Conversion-Rates, sondern Buchungsstapel, offene Posten und Rückfragen. Eine Software gilt als empfehlenswert, wenn sie vier Dinge zuverlässig kann:

  1. Buchungsstapel im DATEV-EXTF-Format, die zur Mandantenkonfiguration passen: richtiger Kontenrahmen, passende Sachkontenlänge, Buchungen im Wirtschaftsjahr, vollständige Pflichtfelder. Alles andere produziert Importfehler und Handarbeit.
  2. Abstimmung vor dem Export. Zahlungen der Anbieter kommen netto und zeitversetzt an. Wenn die Software Bestellungen, Auszahlungen, Gebühren und Retouren nicht vorher abgleicht, landen die Differenzen als offene Posten in der Kanzlei. Warum das der Kern des Problems ist, steht in der Anleitung zur Shopify Umsatzabstimmung.
  3. Korrekte Umsatzsteuer je Fall. Inland, EU-Verkäufe über OSS, Drittland, Retouren über Grenzen hinweg: Jeder Fall braucht den richtigen Steuerschlüssel. Fehler hier bedeuten falsche Voranmeldungen und teure Korrekturen.
  4. Belegreferenz pro Buchung. Bei jeder Rückfrage vom Finanzamt oder im Jahresabschluss muss sich eine Buchung bis zur einzelnen Bestellung oder Auszahlung zurückverfolgen lassen.

Kurz: Die Empfehlung der Kanzlei folgt nicht dem Funktionsumfang im Shop, sondern der Buchungsqualität im Import.

Die drei Software-Kategorien

KategorieWas sie machtWann Steuerberater sie empfehlen
Allgemeine BuchhaltungssoftwareEingangs- und Ausgangsrechnungen, einfache Belegverwaltung, teils eigener DATEV-ExportKleine Shops mit wenigen Bestellungen, ohne Marktplätze und ohne OSS-Fälle
Schnittstellen- und Export-ToolsÜbertragen Shop-Daten als Buchungen nach DATEV, meist ohne eigene AbstimmungMittleres Volumen, wenn die Kanzlei die Abstimmung selbst übernimmt und abrechnet
Spezialisierte Abstimmungs-ToolsGleichen Bestellungen, Zahlungen, Gebühren und Retouren ab und exportieren nur geprüfte BuchungsstapelShops ab einigen hundert Bestellungen pro Monat, mehrere Zahlungsarten oder Kanäle, OSS

Der Unterschied zwischen Kategorie zwei und drei entscheidet die meisten Empfehlungen: Ein reiner Export verschiebt die Abstimmungsarbeit in die Kanzlei, wo sie nach Stunden abgerechnet wird. Ein Abstimmungs-Tool erledigt sie vor dem Export. Welche Anbieter-Kategorien es im Detail gibt und wie du sie vergleichst, steht im Artikel zu Anbietern für die Shopify DATEV Anbindung.

Warum die Kanzlei anders denkt als der Shop

Aus Shop-Sicht ist die Buchhaltung ein nachgelagertes Thema: Verkäufe laufen, Geld kommt an, der Rest ist Sache des Steuerberaters. Aus Kanzlei-Sicht ist genau dieser Rest die Arbeit. Eine Netto-Auszahlung, die als Umsatz gebucht wird, falsche Steuerschlüssel bei EU-Verkäufen oder Gutschriften ohne Bezug zur Ursprungsbestellung: Jeder dieser Fälle erzeugt Rückfragen, Korrekturen und am Jahresende ein teures Aufräumprojekt.

Deshalb empfehlen viele Kanzleien inzwischen aktiv Tools, statt Rohdaten-Exporte zu akzeptieren. Die Empfehlung schützt beide Seiten: Der Mandant zahlt weniger Kanzleistunden für Abstimmung und Fehlersuche, die Kanzlei bekommt importierbare Stapel statt zehntausender offener Posten. Was der Steuerberater konkret braucht und in welchem Format, steht im Artikel zum Shopify DATEV Export für Steuerberater.

Diese Fragen wird dein Steuerberater stellen

Wenn du ein Tool vorschlägst, prüft die Kanzlei typischerweise vier Punkte. Die Antworten entscheiden über die Freigabe:

  • Exportformat: Kommen Buchungsstapel im DATEV-EXTF-Format, konfigurierbar auf Kontenrahmen und Sachkontenlänge des Mandanten?
  • Zahlungsabstimmung: Werden Auszahlungen aller Zahlungsanbieter gegen Bestellungen abgestimmt, inklusive Gebühren und Retouren?
  • Umsatzsteuer: Werden OSS-Fälle, lokale Meldungen und Drittlandsfälle sauber getrennt gebucht?
  • Nachvollziehbarkeit: Führt jede Buchung eine Belegreferenz, die bis zur Bestellung zurückreicht?

Wenn ein Tool eine dieser Fragen nicht klar beantwortet, ist die Empfehlung unwahrscheinlich, egal wie gut die Shop-Integration ist.

Wo CONA reinpasst

CONA ist eine Plattform für automatisierte Umsatzabstimmung und DATEV-Export für E-Commerce und für genau diese Kanzlei-Kriterien gebaut: Bestellungen, Zahlungen, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer aus Shopify, Amazon und weiteren Kanälen werden in Echtzeit abgestimmt, Differenzen fallen vor dem Export auf, und nach DATEV gehen nur geprüfte Buchungsstapel im EXTF-Format. Jede Buchung bleibt bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar. Konten, Steuerschlüssel und Buchungsregeln werden im Setup gemeinsam mit deinem Steuerberater festgelegt, in der Regel in weniger als einem Tag.

Wie das im Zusammenspiel von Shop, Zahlungsanbietern und DATEV aussieht, zeigt die Produktseite zur Shopify DATEV Schnittstelle. Die Preise sind öffentlich und nutzungsbasiert, abgerechnet nach Bestellvolumen, der erste Monat ist kostenlos, und nach eigenen Angaben sinkt der manuelle Aufwand um rund 95 Prozent. Wenn du die Auswahl gerade triffst, nimm deinen Steuerberater mit in eine Demo: Die Fragen aus diesem Artikel lassen sich dort direkt am eigenen Datenbestand durchgehen.

Häufige Fragen

Welche Software empfehlen Steuerberater für die E-Commerce-Buchhaltung?
Steuerberater empfehlen Software danach, was in der Kanzlei ankommt: saubere Buchungsstapel im DATEV-Format, nachvollziehbar bis zum einzelnen Beleg, mit korrekter Umsatzsteuer inklusive OSS. Bei Shops mit relevantem Bestellvolumen läuft das auf ein spezialisiertes Abstimmungs-Tool hinaus, das Bestellungen, Zahlungen, Gebühren und Retouren vor dem Export abgleicht, statt Rohdaten nach DATEV zu kippen.
Warum reicht eine allgemeine Buchhaltungssoftware im E-Commerce oft nicht?
Allgemeine Buchhaltungstools sind für Eingangsrechnungen und einfache Ausgangsrechnungen gebaut, nicht für tausende Kleinbeträge aus Shop und Marktplätzen. Netto-Auszahlungen der Zahlungsanbieter, Gebühren, Teilretouren und OSS-Fälle bleiben dann Handarbeit. Ab einigen hundert Bestellungen im Monat entsteht genau der Berg unabgestimmter Posten, den Kanzleien aus Erfahrung ablehnen.
Was macht eine Software aus Sicht der Kanzlei DATEV-kompatibel?
Nicht das Logo, sondern das Exportformat und die Buchungsqualität: Buchungsstapel im DATEV-EXTF-Format, die zur Mandantenkonfiguration passen (Kontenrahmen, Sachkontenlänge, Wirtschaftsjahr), mit Steuerschlüsseln je Fall und einer Belegreferenz pro Buchung. Dann importiert die Kanzlei die Datei ohne Nacharbeit und kann jede Rückfrage bis zur Bestellung zurückverfolgen.
Wie binde ich meinen Steuerberater in die Tool-Auswahl ein?
Vor der Entscheidung, nicht danach. Kläre mit der Kanzlei Kontenrahmen, Erlöskonten je Land sowie Steuerschlüssel für Inland, OSS und Drittland. Ein gutes Tool setzt diese Vorgaben im Setup um. Bei CONA ist das Steuerberater-Gespräch fester Teil des Onboardings, das Setup dauert in der Regel weniger als einen Tag.

Abstimmung und DATEV-Export automatisieren?

CONA stimmt Bestellungen, Zahlungen, Gebühren und Umsatzsteuer aus Shopify in Echtzeit ab und exportiert saubere, aggregierte Buchungsstapel nach DATEV. Jede Buchung bleibt bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar, keine Black Box. Setup in unter einem Tag, erster Monat kostenlos, keine Kreditkarte nötig. 15 Minuten Demo buchen.

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