Onlineshop-Verkäufe in die Buchhaltung: der einfachste Weg
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Shop-Verkäufe kommen am einfachsten in die Buchhaltung, wenn du jeden Monat gar nichts exportierst: Shop, Marktplätze und Zahlungsanbieter werden einmal per Schnittstelle angebunden, die Buchungsregeln legst du einmal mit deinem Steuerberater fest, und die Kanzlei bekommt jeden Monat einen fertigen DATEV-Buchungsstapel. Welcher Weg dafür der einfachste ist, entscheiden zwei Zahlen: wie viele Bestellungen du im Monat hast und über wie viele Zahlarten und Kanäle sie laufen. Stand Oktober 2026.
Einfach heißt dabei nicht, dass die Einrichtung null Aufwand ist. Einfach heißt, dass der Aufwand einmal anfällt und nicht jeden Monat wieder.
Welcher Weg ist für welchen Shop der einfachste?
Der einfachste Weg hängt an deinem Setup, nicht am Shopsystem. Shopify, Shopware und WooCommerce liefern alle Bestellungen per Schnittstelle; was sie nicht liefern, sind die Auszahlungen und Gebühren von PayPal, Klarna oder Amazon, die Zuordnung von Retouren und die Umsatzsteuer je Lieferland als Buchung.
| Dein Setup | Einfachster Weg | Was du monatlich noch tust |
|---|---|---|
| Unter 50 Bestellungen, eine Zahlart, nur Inland | Shop-App eines Cloud-Buchhaltungstools oder Bestellexport an die Kanzlei | Belege prüfen, Auszahlung gegen Bank abhaken |
| Kanzlei bucht alles, wenig Volumen | DATEV-Datenservices für die Zahlungsdaten, Erlöse als Export | Erlösexport liefern, Rückfragen der Kanzlei beantworten |
| Einige hundert Bestellungen, mehrere Zahlarten | Abstimmungsplattform mit DATEV-Export | Differenzen freigeben, die die Plattform markiert |
| Shop plus Marktplätze, EU-Versand mit OSS | Abstimmungsplattform mit DATEV-Export | Wie oben, Kanäle laufen in einer gemeinsamen Abstimmung |
Die Grenze liegt selten bei der Bestellzahl allein. Sie liegt bei der zweiten Zahlart: Ab dann gibt es mehrere Auszahlungen mit eigenen Zyklen und eigenen Gebühren, und jemand muss sie den Bestellungen zuordnen. Bleibt diese Zuordnung beim Menschen, wächst die Arbeit mit jedem Monat mit.
Schnittstellen nach DATEV im Vergleich
Fünf Schnittstellentypen bringen Verkaufsdaten in Richtung DATEV. Sie unterscheiden sich darin, welche Daten ankommen und ob vorher jemand prüft, ob Bestellungen, Zahlungen und Gebühren zusammenpassen.
| Schnittstelle | Was ankommt | Stimmt vor der Übergabe ab? | Monatlicher Aufwand |
|---|---|---|---|
| Manueller CSV-Export aus dem Shop | Bestellungen als Tabelle, kein Buchungssatz | Nein | Hoch: Konten, Steuerschlüssel, Gebühren und Retouren von Hand ergänzen |
| Shop-App eines Cloud-Buchhaltungstools | Bestellungen als Rechnungen oder Belege, oft die Zahlungen des Shop-eigenen Zahlungsdienstes | Je Beleg, externe Zahlungsanbieter meist getrennt | Mittel: Auszahlungen weiterer Anbieter zuordnen |
| DATEV-Datenservices für Zahlungsdienstleister | Zahlungsdaten als Buchungsvorschläge im Rechnungswesen der Kanzlei | Nein, die Zuordnung zu Erlösen macht die Kanzlei | Bei dir gering, bei der Kanzlei hoch |
| DATEV Buchungsdatenservice | Buchungen einer angebundenen Software direkt im Rechnungswesen der Kanzlei | Hängt an der Software, die liefert | Hängt an der Software, die liefert |
| Abstimmungsplattform mit EXTF-Export | Erlöse, Zahlungen, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer je Lieferland als aggregierter Buchungsstapel | Ja, Differenzen werden vor dem Export markiert | Gering: Freigabe der markierten Differenzen |
Der Buchungsdatenservice ist ein Transportweg, keine Prüfung: Er bringt Buchungen schneller zur Kanzlei, aber nur so gut, wie die liefernde Software sie aufbereitet hat. Wie die DATEV-Datenservices mit einem Erlösexport zusammenspielen, ohne dass Zahlungen doppelt gebucht werden, steht in Verkaufsdaten mit DATEV synchronisieren.
In drei Schritten zur automatischen Übertragung
Die Einrichtung läuft unabhängig vom Anbieter in derselben Reihenfolge. Wer Schritt eins überspringt, sucht später Differenzen, die von Anfang an absehbar waren.
1. Datenquellen erfassen. Schreib auf, woher Geld und Belege kommen: Shopsystem, jeder Marktplatz, jeder Zahlungsanbieter, jedes Bankkonto. Zu jeder Quelle gehören drei Fragen: Liefert sie Bestellungen, Auszahlungen oder beides? In welchem Rhythmus zahlt sie aus? Werden Gebühren vorher abgezogen? Versandkosten und Versanddienstleister gehören mit auf die Liste, wenn du sie an Kunden weiterberechnest.
2. Schnittstellen einrichten und Buchungsregeln festlegen. Jede Quelle wird per API angebunden, nicht per Datei. Konten, Steuerschlüssel und das Geldtransitkonto je Zahlungsanbieter legst du mit deiner Kanzlei fest, bevor der erste Stapel entsteht: Erlöse gegen Geldtransit, Gebühren als Aufwand gegen Geldtransit, Auszahlung Bank gegen Geldtransit. Geht das Geldtransitkonto am Monatsende auf null, passt der Monat.
3. Übertragung nach DATEV und erster Abgleich. Der erste Monat ist ein Testmonat: Exportiere einen Buchungsstapel im EXTF-Format, lass ihn von der Kanzlei importieren und vergleiche die Summen mit den Auszahlungsberichten der Marktplätze und Zahlungsanbieter. Erst wenn dieser Monat sauber aufgeht, läuft der Rhythmus automatisch. Wie die einzelnen Schritte für Shopify aussehen, zeigt Shopify Buchungen automatisch in DATEV übertragen.
Woran eine stabile Schnittstelle für die Steuer erkennbar ist
Für die Steuererklärung zählt nicht, dass Daten fließen, sondern dass sie vollständig, richtig zugeordnet und nachvollziehbar ankommen. Fünf Prüfpunkte trennen eine stabile Schnittstelle von einer, die nur Daten bewegt:
- Vollständig: Alle Kanäle und alle Zahlungsanbieter kommen per API an, nicht nur der Shop-eigene Zahlungsdienst.
- Umsatzsteuer je Lieferland: Inland, OSS-Lieferungen und steuerfreie B2B-Lieferungen landen auf getrennten Erlöskonten. Wie die Abstimmung je Lieferland läuft, steht in OSS-Verkäufe im E-Commerce.
- Belegreferenz je Buchung: Jede Buchung im Stapel trägt eine Referenz, über die die Kanzlei den Beleg findet.
- Rückverfolgbar: Jede Sammelbuchung lässt sich bis zur einzelnen Bestellung zurückführen. Das ist der Kern der Nachvollziehbarkeit nach GoBD.
- Jede Zahlung genau einmal: Pro Zahlungsanbieter liefert genau ein System die Zahlungen nach DATEV.
Lass dir vor der Entscheidung einen Beispielstapel für einen echten Monat zeigen und geh ihn mit deiner Kanzlei durch. Ein Prospekt beantwortet keinen dieser Punkte, ein echter Stapel alle.
Wie CONA Shop-Verkäufe in die Buchhaltung bringt
CONA, eine Plattform für automatisierte Umsatzabstimmung und DATEV-Export im Onlinehandel, verbindet Shopify, Amazon, OTTO, Kaufland, TikTok Shop und weitere Marktplätze mit den Zahlungsanbietern PayPal, Klarna, Stripe, Mollie, Adyen und Amazon Pay in einer gemeinsamen Abstimmung. Bestellungen, Auszahlungen, Gebühren, Retouren und Umsatzsteuer je Lieferland werden in Echtzeit gegeneinander abgestimmt, bevor ein aggregierter Buchungsstapel im EXTF-Format nach DATEV geht.
Aus zehntausenden Einzelvorgängen werden einige hundert Buchungen, und jede bleibt über das Aktivitätslog bis zur einzelnen Bestellung rückverfolgbar. Konten und Steuerschlüssel legst du im Setup mit deinem Steuerberater fest, OSS ist abgedeckt, und das Setup dauert in der Regel unter einem Tag. Der erste Monat ist kostenlos und eignet sich damit als Testmonat aus Schritt drei. Alle angebundenen Kanäle stehen auf der Integrationsseite.
Der nächste Schritt für dich: Schreib heute die Liste aus Schritt eins und nimm sie in das nächste Gespräch mit deiner Kanzlei mit. Wie deine eigenen Kanäle abgestimmt als Buchungsstapel aussehen, zeigen wir dir in einer Demo; mehr Grundlagen findest du im Wissens-Hub. Am Ende zählt: einmal einrichten, vor dem Export abstimmen, jede Buchung bis zur Bestellung nachvollziehen.
Häufige Fragen
- Wie bekomme ich meine Shop-Verkäufe am einfachsten direkt in die Buchhaltung?
- Am einfachsten ist der Weg, bei dem du jeden Monat gar nichts exportierst: Shop, Marktplätze und Zahlungsanbieter werden einmal per Schnittstelle angebunden, die Buchungsregeln legst du einmal mit deinem Steuerberater fest, und die Kanzlei bekommt jeden Monat einen fertigen DATEV-Buchungsstapel. Welche Software dafür passt, hängt an zwei Zahlen: wie viele Bestellungen du im Monat hast und über wie viele Zahlarten und Kanäle sie laufen. Ab mehreren Zahlarten ist eine Abstimmungsplattform der einfachste Weg, weil sie Auszahlungen, Gebühren und Retouren selbst den Bestellungen zuordnet.
- Gibt es eine einfache Möglichkeit, Verkäufe aus dem Onlineshop direkt in die Buchhaltung zu laden?
- Ja. Jedes gängige Shopsystem hat eine Schnittstelle, über die eine angebundene Software Bestellungen, Transaktionen und Erstattungen laufend ausliest. Bei einer einzigen Zahlart und wenigen Bestellungen reicht dafür die Shop-App eines Cloud-Buchhaltungstools. Sobald PayPal, Klarna oder ein Marktplatz dazukommen, brauchst du zusätzlich die Auszahlungsdaten dieser Anbieter in derselben Abstimmung, sonst bleibt die Zuordnung von Gebühren und Auszahlungen an dir oder der Kanzlei hängen.
- Welche Schnittstellen gibt es für die automatische Übertragung von Verkaufsdaten in DATEV?
- Fünf Typen: der manuelle CSV-Export, die Shop-App eines Cloud-Buchhaltungstools, die DATEV-Datenservices für Zahlungsdienstleister, der DATEV Buchungsdatenservice, über den eine Software Buchungen direkt an das Rechnungswesen der Kanzlei schickt, und Abstimmungsplattformen, die einen EXTF-Buchungsstapel liefern. Vergleiche sie danach, ob Erlöse und Zahlungen ankommen, ob vor der Übergabe abgestimmt wird und wer jeden Monat noch Hand anlegt. Nur Abstimmungsplattformen prüfen vorher, ob Bestellungen, Auszahlungen und Gebühren zusammenpassen.
- Woran erkenne ich eine stabile Schnittstelle, die Transaktionsdaten sauber für die Steuer aufbereitet?
- An fünf Punkten: Sie liest alle Kanäle und Zahlungsanbieter vollständig per API, trennt die Umsatzsteuer je Lieferland inklusive OSS, trägt je Buchung eine Belegreferenz, führt jede Sammelbuchung bis zur einzelnen Bestellung zurück und liefert jede Zahlung genau einmal. Lass dir vor der Auswahl einen Beispielstapel für einen echten Monat zeigen und prüfe ihn mit deiner Kanzlei. Eine Schnittstelle, die vor dem Export abstimmt, übergibt geprüfte Zahlen statt Rohdaten.
- Reicht ein CSV-Export aus dem Shop für die Buchhaltung?
- Für einen sehr kleinen Shop mit einer Zahlart oft ja. Der Bestellexport ist aber kein Buchungsstapel: Konten, Steuerschlüssel, Gebühren der Zahlungsanbieter und Retouren musst du selbst ergänzen, und jeder weitere Kanal verlängert diese Arbeit. Ab einigen hundert Bestellungen oder mehreren Zahlarten ist eine angebundene Abstimmung der einfachere Weg, weil die Arbeit nicht mehr mit dem Volumen wächst.
Abstimmung und DATEV-Export automatisieren?
CONA stimmt Bestellungen, Zahlungen, Gebühren und Umsatzsteuer aus Shopify in Echtzeit ab und exportiert saubere, aggregierte Buchungsstapel nach DATEV. Jede Buchung bleibt bis zur einzelnen Bestellung nachvollziehbar, keine Black Box. Setup in unter einem Tag, erster Monat kostenlos, keine Kreditkarte nötig. 15 Minuten Demo buchen.
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